jil sanderHeidemarie Jiline Sander wuchs in Hamburg auf. Nach einem Textilingenieur-Studium in Krefeld ging sie nach Los Angeles. Nach zwei Jahren kehrte sie zurück, um als Redakteurin für Constanze und Petra  zu arbeiten. 1967 eröffnete die damals 24-Jährige im Hamburger Stadtteil Pöseldorf als Jil Sander eine Modeboutique und verkaufte ab 1973 ihre eigene Kollektion. 1976 schaffte sie mit dem so genannten Zwiebel-Look den internationalen Durchbruch. Auf den Mailänder Modewochen etablierte sich schnell der Spruch „Jil Sander is hot, Armani not.“
Ihr Markenzeichen, eine Art „New Look“ für Karrierefrauen, ist der stark auf die Körperproportionen geschnittene Hosenanzug, sowie ein schlichter Trenchcoat und das weiße Oberhemd. Als Farben dominieren schwarz, grau, weiß, beige, braun und dunkelblau.
Ihre Brillenmode setzt diesen Stil fort und ist sowohl als Sonnenbrille, als auch als Korrektionsbrille das wichtigste Accessoire der Frau.