Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie ereilt Menschen mit Diabetes und verursacht blinde Flecken im Gesichtsfeld. Sie erhöht die Lichtemfindlichkeit. Die Behandlung gehört in die Hände des Augenarztes.

Retina-Care hilft frühzeitig

zur Früherkennung bieten wir ein Netzhautscreening an. Dabei wird die Netzhaut mit einer Funduskamera fotografiert. Die Ergebnisse können mit Hilfe künstlicher Intelligenz in Minutenschnelle ausgewertet werden. Ein Ampelsystem (rot-gelb-grün) gibt eine Tendenz als Analyse und bei Bedarf kann der Augenarzt kontaktiert werden, um geeignete Massnahmen zu ergreifen.

 

DIABETISCHE RETINOPATHIE

Wichtige Fakten

  1. Im Schnitt erblinden zwei Prozent aller Diabetiker an der Retinopathie
  2. Nach 20 Jahren Krankheitsdauer zeigen sich bei 90% der Diabetiker Zeichen der
    Erkrankung am Augenhintergrund
  3. 13% der untersuchten Diabetiker haben einen Netzhautschaden
  4. In Deutschland erblinden rund 6000 Menschen im Erwachsenenalter jährlich an dieser
    Augenkrankheit                           

Quelle: Verband Deutscher Augenärzte


Was genau ist eine Diabetische Retinopathie?

Die diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina) des Auges. Diese befindet sich auf der Innenwand des Augapfels und ist für das Sehen unerlässlich. Auf ihr sitzen Millionen von Sehzellen, die eintreffende Sinneseindrücke an das Gehirn weiterleiten. Die Netzhaut ist durchzogen von zahlreichen kleinen Äderchen, welche die Zellen mit Nährstoffen versorgen. Die Retinopathie entsteht infolge von Schädigungen der kleinen Blutgefäße in der Netzhaut. Diese können zu Einblutungen bis hin zur Netzhautablösung führen. Da fortgeschrittene Veränderungen eine deutlich schlechtere Prognose haben, ist ein frühes Erkennen sowie die Behandlung durch den Augenarzt äußerst wichtig.


Anzeichen für eine Retinopathie

Wer eine Netzhautschädigung hat, bemerkt oft lange nichts davon. Sehstörungen und andere Beschwerden treten in der Regel erst bei fortgeschrittenen Netzhautschäden auf.

  • Allgemeine Sehverschlechterung
  • Verschlechterte Sehschärfe
  • Schwierigkeiten beim Lesen bis hin zum Verlust der Lesefähigkeit
  • Verschwommen Sehen
  • Gestörter Farbsinn; Kontraste und Farben werden falsch wahrgenommen
  • Rußregen; schwarze fleck- und punktförmige Strukturen im Blickfeld

In solchen Fällen sollten Sie sofort einen Augenarzt oder Optiker konsultieren


DRRisikofaktoren

  • Erhöhter Blutzucker
  • Hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie)
  • Rauchen
  • Erhöhte Cholesterinwerte (und andere Blutfettwerte)
  • Hormonelle Umstellungen, zum Beispiel in der Pubertät oder Schwangerschaft

Früherkennung kann Sehfähigkeit erhalten

Da die Diabetische Retinopathie gerade im Anfangsstadium von den Betroffenen meist unbemerkt verläuft, empfiehlt die Deutsche-Diabetes Gesellschaft eine Untersuchung durch den Augenarzt alle 2 Jahre, insofern noch  keine Retinopathie und keine allgemeinen Riskofaktoren bestehen. Mit dem Netzhautscreening von Retina-Care kann der Optiker in nur 30 Sekunden feststellen, ob bereits Indizien auf eine Veränderungen in der Netzhaut hinweisen oder nicht. Die Befunderhebung und Behandlung einer diagnostizierten DR obliegt weiterhin dem Augenarzt.